// AUTOMOTIVE

Sechs KI-Cases, die im Automotive-Prozessmodell sofort tragen

Zuerst das gängige Prozessgeschäftsmodell eines OEM oder Zulieferers: Management, Operations, Support. Sechs Subprozesse darin tragen einen Anwendungsfall, den NexoGraph mit vorhandenen Bausteinen abdeckt. Jeder Case nennt den Schmerzpunkt, den Ablauf, die eingesetzte Technik und das Pilotfenster.

// PROZESSMODELL

Drei Ebenen, zwölf Prozesse

Blau markierte Subprozesse tragen einen der sechs Cases. Die übrigen bleiben als Kontext stehen — dort setzt NexoGraph später an.

// MANAGEMENT
06Strategie und Unternehmenssteuerung Programm- und Anlaufsteuerung Compliance und Regulatorik
// SUPPORT
02After Sales und Technischer Service HR und Qualifizierung Finance und Controlling IT und Datenmanagement
// CASES

Sechs Fälle, pilotfähig in Wochen

Ausgewählt nach schnell sichtbarem Nutzen. Alle sechs stützen sich auf Bausteine, die in der Plattform bereits arbeiten — nicht auf eine Roadmap.

// CASE 01 · OPERATIONS

RFQ-Analyse und Angebotsentwurf

Ein OEM-Lastenheft umfasst hunderte Seiten, verteilt über Spezifikationen, Normverweise und Änderungsstände. Das Angebotsteam liest von Hand, unter Frist. Was übersehen wird, fällt erst in der Serie auf.

// ABLAUF
01Lastenheft, Zeichnungen und Normverweise werden eingelesen — PDF über Azure Document Intelligence, überschriftenbewusst in Abschnitte zerlegt.
02Die Entity-Extraktion legt Anforderungen, Bauteile und Normen als Knoten im Wissensgraphen ab.
03Ein Orchestrator-Agent gleicht jede Anforderung gegen frühere Projekte, Kalkulationen und Freigaben ab.
04Ergebnis ist eine geprüfte Anforderungsliste samt Angebotsentwurf, jede Aussage mit Fundstelle.
05Die Vertriebsleitung gibt an einem Approval-Gate frei. Erst dann geht der Entwurf weiter.
// NUTZEN

Das Angebotsteam arbeitet an der Bewertung statt am Lesen. Kein Anforderungspunkt bleibt unbemerkt, und jede Zusage lässt sich auf die Stelle im Lastenheft zurückführen.

// NEXOGRAPH-BAUSTEINE
Multi-Format-Ingestion (Azure Document Intelligence) GraphRAG-Pipeline Semantische Entity-Suche Multi-Step-Orchestrator-Agent Human-in-the-Loop Approval Projektisolation je Anfrage
// PILOTFENSTER3 bis 6 Wochen
// CASE 02 · SUPPORT

Service-Assistent für den technischen Service

Die Diagnose über Varianten hinweg hängt an wenigen erfahrenen Technikern. Reparaturleitfäden, Schaltpläne, Fehlercodes und Servicehistorien liegen in getrennten Systemen. Der Second-Level-Support trägt die Last.

// ABLAUF
01Leitfäden, Schaltpläne, Fehlercodetabellen, technische Mitteilungen und Servicehistorien gehen in einen gemeinsamen Wissensraum.
02Der Techniker beschreibt das Symptom im Klartext, nicht als Suchbegriff.
03Der Strict-Grounding-Modus lässt nur belegte Antworten zu und nennt zu jedem Schritt das Dokument.
04Reicht die Dokumentation nicht, eröffnet ein Workflow die Eskalation an den Second Level — mit dem gesammelten Kontext.
05Über den MCP-Server greifen Entwicklung und Qualität aus ihrer gewohnten Arbeitsumgebung auf denselben Stand zu.
// NUTZEN

Weniger Rückfragen, kürzere Standzeiten. Das Erfahrungswissen bleibt im System, auch wenn der Kollege in Rente geht.

// NEXOGRAPH-BAUSTEINE
GraphRAG-Pipeline Strict-Grounding-Modus Bot-Infrastruktur MCP-Server Rollen und Rate Limits Multi-Format-Ingestion
// PILOTFENSTER3 bis 6 Wochen
// CASE 03 · OPERATIONS

Reklamation und 8D-Bericht

Eine Kundenreklamation setzt harte Fristen. Die Ursachensuche führt durch Prüfprotokolle, FMEA, Chargendaten und frühere Fälle. Die Berichtsqualität hängt daran, wer gerade Dienst hat.

// ABLAUF
01Die Reklamation wird eingelesen und einem Workflow zugeordnet.
02Die semantische Entity-Suche findet vergleichbare Fälle auch ohne gleiche Wortwahl.
03Ein Agent zieht FMEA, Prüfprotokolle und Chargenbezüge zusammen und entwirft die Schritte D1 bis D5.
04Condition Routing trennt Serienfehler von Einzelfällen und schickt sie auf getrennte Pfade.
05Die Qualitätsleitung gibt frei. Der Audit Trail hält jeden Schritt fest.
// NUTZEN

Fristen werden gehalten, ohne Sonderschicht. Die Berichte sehen gleich aus, unabhängig davon wer sie schreibt, und sind im Kundenaudit belegbar.

// NEXOGRAPH-BAUSTEINE
Workflow-Graph mit Condition Routing Approval-Gates Semantische Entity-Suche Audit Trail BPMN-2.0-Export Process Analytics
// PILOTFENSTER6 bis 10 Wochen
// CASE 04 · OPERATIONS

Lieferantenqualifizierung und Nachweisprüfung

Selbstauskünfte, Zertifikate, Auditberichte und Sorgfaltsnachweise kommen als PDF. Geprüft wird in Stichproben, weil für mehr die Zeit fehlt. Im Audit fällt die Lücke auf.

// ABLAUF
01Zertifikate, Auditberichte und Selbstauskünfte gehen in den Wissensgraphen, getrennt je Lieferant.
02Das interne Regelwerk liegt daneben: Normanforderungen, Freigabekriterien, Sorgfaltspflichten.
03Ein Prüf-Agent stellt Nachweis gegen Anforderung und listet Abweichungen nach Schwere.
04Die Quality Evaluation bewertet die Prüfqualität laufend über fünf Evaluatoren. Änderungen an Modell oder Prompt bleiben messbar.
05Der Einkauf gibt frei oder fordert nach. Der Audit Trail liefert den Nachweis.
// NUTZEN

Alle Lieferanten werden gleich streng geprüft, nicht nur die Stichprobe. Die Auditvorbereitung ist kein Sonderprojekt mehr.

// NEXOGRAPH-BAUSTEINE
Knowledge Graph Strict-Grounding-Modus Quality Evaluation (LLM-as-Judge) Workflow-Approval Audit Trail Projektisolation je Lieferant
// PILOTFENSTER6 bis 10 Wochen
// CASE 05 · OPERATIONS

Änderungsmanagement in der Entwicklung

Eine Bauteiländerung berührt Zeichnungen, FMEA, Prüfpläne, Kundenanforderungen und Fertigungsunterlagen. Welche davon betroffen sind, weiß niemand vollständig — bis es teuer wird.

// ABLAUF
01Der Änderungsantrag startet einen Workflow aus der Vorlagenbibliothek.
02Concurrent Fan-Out startet spezialisierte Sub-Agents parallel: Kundenanforderungen, Normen, betroffene Dokumente, Fertigungsunterlagen.
03Nach dem Agent-as-Tool-Muster delegiert der Hauptagent Unterfragen und verdichtet die Teilergebnisse.
04Ergebnis ist eine Auswirkungsliste mit Fundstellen, bevor entschieden wird.
05Jede Disziplin hat ihr eigenes Approval-Gate. Der Ablauf lässt sich als BPMN in die bestehende Prozesslandschaft übernehmen.
// NUTZEN

Die Folgen einer Änderung liegen vor der Entscheidung auf dem Tisch. Freigabeschleifen werden kürzer, weil weniger nachgefragt wird.

// NEXOGRAPH-BAUSTEINE
Concurrent Agents (Fan-Out) Agent-as-Tool Workflow-Graph Process Templates Approval-Gates BPMN-2.0-Export
// PILOTFENSTER10 bis 13 Wochen
// CASE 06 · MANAGEMENT

Wirkungscockpit für die Geschäftsführung

KI-Initiativen laufen in Vertrieb, Qualität und Service parallel. Was sie bringen, lässt sich nicht sagen — nur vermuten.

// ABLAUF
01Nutzung, Agenten-Ausführungen und Kosten werden je Bereich und je Anwendungsfall gemessen.
02Process Analytics zeigt Laufzeiten im Wasserfall und benennt die Engpässe.
03Das Value Cockpit verdichtet auf vier Ebenen: Führung, Bereich, operative Detailsicht, Maßnahmen.
04Aus den Agentenläufen entstehen To-Do-Listen mit Verantwortlichen und Fristen.
05Quotas und Effective Limits halten Verbrauch und Kosten je Bereich in dem Rahmen, den Sie setzen.
// NUTZEN

KI wird steuerbar statt geglaubt. Bereiche sind vergleichbar, Engpässe sind benannt, und der nächste Schritt steht als Aufgabe im System.

// NEXOGRAPH-BAUSTEINE
Metering und Quotas Usage Dashboard Process Analytics mit Bottleneck-Detection Value Cockpit Bereichslogik Effective Limits Provider
// PILOTFENSTER3 bis 6 Wochen
// NÄCHSTER SCHRITT

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